Modul 2.3: Arbeitsrechtliche GrundlagenKoordinator:in - Betriebliche Ermittlungen (IHK)
Programm
Das Modul „Arbeitsrechtliche Grundlagen“ vermittelt kompakt die wesentlichen arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen für betriebliche Ermittlungen nach deutschem Recht. Die Teilnehmenden lernen, welche Kontroll- und Ermittlungsmaßnahmen Arbeitgeber unter Beachtung von DSGVO und BDSG einsetzen dürfen und welche rechtlichen Anforderungen an eine Verdachtskündigung sowie an eine außerordentliche fristlose Kündigung gestellt werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der rechtssicheren Durchführung und Dokumentation von Befragungen, der Protokollierung von Ergebnissen sowie der Einführung der gewonnenen Erkenntnisse in ein arbeitsgerichtliches Verfahren. Darüber hinaus werden typische Fehlerquellen aufgezeigt, die zur Unwirksamkeit von Kündigungen oder zur Unverwertbarkeit von Beweismitteln führen können, und es werden praxisnahe Handlungsempfehlungen für die Planung und Umsetzung interner Untersuchungen gegeben.
- Arbeitsrechtliche Grundlagen mit dem Fokus auf Störungen im Arbeitsverhältnis und Grundlagen des Beschäftigtendatenschutzes
- Arbeitgeber- Kündigung aufgrund begangener Pflichtverletzungen im Arbeitsverhältnis / Voraussetzungen und Abgrenzung der ordentlichen zur außerordentlichen, fristlosen Kündigung
- Abgrenzung der Tat- zur Verdachtskündigung mit Fokus auf die Verdachtskündigung und deren Voraussetzungen
- Zulässigkeit und Grenzen von geeigneten Ermittlungsmaßnahmen zur Aufdeckung von Pflichtverletzungen im Arbeitsverhältnis
- Erfolgreiche Einführung der Ermittlungsergebnisse in den Arbeitsgerichtsprozess
- Sämtliche Inhalte des Moduls werden anhand praktischer Fälle und der einschlägigen Rechtsprechungspraxis besprochen
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