NSL-Fachkraft nur Teil IIINotruf- und Serviceleitstelle (NSL)

Leitstellen-, Kommunikations- und Datentechnik – Technische Grundlagen für die moderne Notruf- und Serviceleitstelle

Eine moderne Notruf- und Serviceleitstelle ist auf zuverlässige technische Systeme, sichere Kommunikationswege und eine funktionierende Datenverarbeitung angewiesen. Mitarbeitende in einer NSL müssen die technischen Grundlagen verstehen, um Meldungen sicher bearbeiten und Prozesse professionell unterstützen zu können. Dieser Lehrgang vermittelt die Inhalte des Prüfungsteils III der Qualifikation NSL-Fachkraft nach VdS 2237 und richtet sich an Teilnehmende, die gezielt diesen Bereich absolvieren oder ihre Kenntnisse in der Leitstellentechnik erweitern möchten.

Hinweis: Dieser Lehrgang ist Bestandteil der Qualifikation „NSL-Fachkraft nach VdS 2237“ und kann als einzelner Prüfungsteil gebucht werden.

Warum Leitstellen-, Kommunikations- und Datentechnik?

Die technische Kompetenz ist ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit in einer Notruf- und Serviceleitstelle. Nur wer die grundlegenden technischen Zusammenhänge versteht, kann Meldungen richtig einordnen, Kommunikationswege nachvollziehen und sicher mit den eingesetzten Systemen arbeiten. Dieses Modul vermittelt Ihnen die notwendigen Kenntnisse, um technische Abläufe in einer NSL zu verstehen und die Anforderungen des Prüfungsteils III sicher zu erfüllen.

Das erwartet Sie

Sie erhalten einen praxisnahen Einblick in die technischen Grundlagen einer modernen Notruf- und Serviceleitstelle und bereiten sich gezielt auf den entsprechenden Prüfungsteil der VdS-Qualifikation vor. 
Im Mittelpunkt stehen die technischen Systeme und Kommunikationswege, die für die tägliche Arbeit in einer NSL von Bedeutung sind.

Seminarinhalte

Unter anderem werden folgende Themen behandelt:

  • Grundlagen der Leitstellentechnik
  • Leitstellen- und Übertragungstechnik
  • Kommunikationssysteme in der NSL
  • Grundlagen der Datentechnik
  • Technische Zusammenhänge bei der Alarmbearbeitung
  • Übertragungswege und technische Schnittstellen
  • Prüfungsvorbereitung und Reflexion der erlernten Inhalte

Für wen eignet sich der Lehrgang?

Der Lehrgang richtet sich insbesondere an:

  • Mitarbeitende in Notruf- und Serviceleitstellen
  • Personen, die gezielt den Prüfungsteil III der NSL-Fachkraft absolvieren möchten
  • Sicherheitsmitarbeitende mit Aufgaben im Bereich Leitstelle und Alarmbearbeitung
  • Personen, die ihre technischen Kenntnisse im Bereich NSL erweitern möchten

Ihre Vorteile beim VSW 

✔ Gezielte Vorbereitung auf den Prüfungsteil III der NSL-Fachkraft nach VdS 2237

✔ Praxisnahe Vermittlung technischer Zusammenhänge

✔ Erfahrene Dozentinnen und Dozenten aus der Sicherheitswirtschaft

✔ Kombination aus Theorie und praxisbezogenen Beispielen

✔ Prüfung durch VdS in den Geschäftsräumen des VSW möglich

Unser Tipp

Sie möchten die vollständige Qualifikation zur NSL-Fachkraft nach VdS 2237 erwerben?

Dann empfehlen wir den Besuch des Gesamtlehrgangs „NSL-Fachkraft Teil I–III“, der alle relevanten Prüfungsteile umfasst.
Wenn Sie bereits über die Qualifikation zur NSL-Fachkraft verfügen und den nächsten Schritt in Richtung Führung übernehmen möchten, empfehlen wir die Weiterbildung zur Leitenden NSL-Fachkraft Teil I–IV.

Bitte beachten Sie: die Prüfungsanmeldung zur NSL-Prüfung, inkl. Nachweise der Zulassungsvoraussetzungen, nehmen Sie direkt über den VdS Köln (Anmeldeschluss beachten, mind. 4 Wochen vor Prüfungstermin) vor! 

Sie geben bei Anmeldung zur Prüfung hierzu den Prüfungstermin von unserer Homepage an und senden diese an folgende E-Mail-Adresse: sdl@vds.de.
Die Prüfung wird durch eine VdS-Prüferin/einen VdS-Prüfer in Mainz in der VSW-Geschäftsstelle abgenommen und findet für jedes Modul am Freitag, der Lehrgangswoche, um 10:00 Uhr statt.

 

Zulassungsvoraussetzungen zur VdS-Prüfung

Zur Prüfung wird zugelassen sind Personen, die einen Tätigkeitsnachweis von mind. 1.000 Stunden in einer Leitstelle oder Interventionsstelle mit Sicherheitsaufgaben vorlegen können, z.B. aus den Bereichen:

  • Sicherheitsdienstleister, die Alarm- oder Interventionsdienste anbieten
  • Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) u.a. Polizei, öffentliche Feuerwehren, THW, Rettungsdienste
  • Werkfeuerwehren und Betriebsfeuerwehren
  • Leitstellen für Aufzugnotruf und Personenhilferuf
  • Sicherheitszentralen z.B. in Werken, für Binnen- und Seehäfen sowie Flughäfen
  • Sonstige Zentralen oder Stellen mit sicherheitsrelevanten Aufgaben z.B. Rechenzentren, Lagezentren
  • Leitstellen von Energieversorgern und kritische Infrastrukturen
     

Personen mit folgenden Qualifikationsnachweisen können eine Teilprüfung beantragen:

  • IHK-geprüfte Werkschutzfachkräfte oder
  • IHK-geprüfte Werkschutzmeister:in
  • IHK-geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft
  • Abgeschlossenes Studium im akkreditierten Studiengang Sicherheitsmanagement oder Sicherheitswirtschaft.

Die detaillierten Zulassungsvoraussetzungen und weitere Informationen zu den Nachweisen entnehmen Sie bitte der Prüfungsordnung des VdS.

 

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