Notruf- und Serviceleitstelle (NSL)
Qualifikation zur NSL-Fachkraft und Leitenden NSL-Fachkraft nach VdS 2237
Professionelle Qualifikation für verantwortungsvolle Aufgaben in der Sicherheitswirtschaft
Notruf- und Serviceleitstellen übernehmen eine zentrale Aufgabe innerhalb moderner Sicherheitskonzepte. Hier werden Meldungen aus Gefahrenmeldeanlagen entgegengenommen, bewertet, dokumentiert und die erforderlichen Maßnahmen eingeleitet.
Die Tätigkeit in einer NSL erfordert neben technischem Verständnis vor allem Verantwortungsbewusstsein, sichere Entscheidungsfähigkeit und fundierte Kenntnisse über Abläufe, Kommunikation und Einsatzkoordination.
Der VSW bietet die anerkannten Schulungen zur NSL-Fachkraft sowie zur Leitenden NSL-Fachkraft nach VdS 2237 an. Die Qualifikationen sind modular aufgebaut und ermöglichen eine gezielte Weiterbildung entsprechend Ihrer beruflichen Ziele.
Ihr Weg zur Qualifikation
Die Weiterbildung kann entsprechend Ihrer Zielsetzung als NSL-Fachkraft oder als Leitende NSL-Fachkraft absolviert werden.
NSL-Fachkraft nach VdS 2237
Die Qualifikation zur NSL-Fachkraft vermittelt die wesentlichen Kenntnisse für die Tätigkeit in einer Notruf- und Serviceleitstelle.
Die Ausbildung umfasst die Bereiche:
Teil I – Grundlagen der NSL- und Interventionstätigkeit
Schwerpunkte:
- Rechtliche Grundlagen
- Umgang mit Menschen
- Einsatzkoordination
Teil II – Dienstkunde und technische Grundlagen
Schwerpunkte:
- Dienstkunde und taktische Handlungsgrundsätze
- Gefahrenmeldetechnik
- Technische Einrichtungen in NSL und Interventionsstellen
Teil III – Leitstellen-, Kommunikations- und Datentechnik
Schwerpunkte:
- Leitstellen- und Übertragungstechnik
- Kommunikations- und Datentechnik
Nach erfolgreicher Teilnahme und bestandener Prüfung erwerben Sie die Qualifikation zur NSL-Fachkraft nach VdS 2237.
Leitende NSL-Fachkraft nach VdS 2237
Aufbauend auf der Tätigkeit in einer NSL richtet sich diese Qualifikation an Personen, die zusätzliche Verantwortung übernehmen und Führungsaufgaben wahrnehmen möchten.
Zusätzlich zu den Grundlagen der NSL-Fachkraft werden insbesondere folgende Themen behandelt:
Teil IV – Management und Führung in der NSL
Schwerpunkte:
- Management von Sicherheitsdienstleistungen in der NSL
- Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001
- Führung einer Notruf- und Serviceleitstelle
Die Qualifikation richtet sich insbesondere an Mitarbeitende, die eine leitende Funktion innerhalb einer NSL übernehmen möchten.
Die Qualifikationen im Überblick
NSL-Fachkraft Teil I–III
Die vollständige Qualifikation zur NSL-Fachkraft.
NSL-Fachkraft nur Teil III
Gezielte Weiterbildung im Bereich Leitstellen-, Kommunikations- und Datentechnik.
Leitende NSL-Fachkraft nach VdS 2237
Leitende NSL-Fachkraft Teil I–IV
Die umfassende Qualifikation für zukünftige Führungskräfte in einer NSL.
Leitende NSL-Fachkraft nur Teil IV
Aufbauqualifikation für bereits qualifizierte NSL-Fachkräfte.
Für wen eignet sich die Qualifikation?
Die Weiterbildung richtet sich insbesondere an:
- Mitarbeitende, die in einer Notruf- und Serviceleitstelle eingesetzt werden sollen
- Interventionskräfte
- Alarm- und Revierfahrerinnen und -fahrer
- Mitarbeitende des Werkschutzes mit Aufgaben im Bereich Alarmverfolgung
- Mitarbeitende, die zukünftig Führungsverantwortung in einer NSL übernehmen möchten
Ihre Vorteile beim VSW
✔ Anerkannte Schulung nach VdS 2237
✔ Praxisnahe Vermittlung durch erfahrene Dozentinnen und Dozenten
✔ Modularer Aufbau mit flexiblen Buchungsmöglichkeiten
✔ Vorbereitung auf die VdS-Qualifikation
✔ Prüfung durch VdS in den Geschäftsräumen des VSW
Unser Tipp
Sie möchten in einer Notruf- und Serviceleitstelle tätig werden?
Starten Sie mit der Qualifikation zur NSL-Fachkraft (Teil I–III).
Sie übernehmen bereits Verantwortung oder möchten sich für eine Führungsfunktion qualifizieren? Dann ist die Weiterbildung zur Leitenden NSL-Fachkraft (Teil I–IV) der nächste Schritt.
Ergänzend empfehlen wir weitere Qualifikationen wie die Interventionskraft gem. VdS 2172 oder das Seminar „Professionelle Meldungen und Berichte“, um Ihre Kenntnisse im Bereich Leitstelle und Intervention weiter auszubauen.